Herzlichen Glückwunsch!

Manniac gewinnt den SUMA Award 2013



Video des Preisträgers bei Youtube: Manniac mit "Der Überwachungsstaat"

Der SUMA-EV, Verein für freien Wissenszugang vergab in diesem Jahr den mit 2.500 Euro dotierten Preis an den Kurzfilmautor Manniac für seinen Film "Der Überwachungsstaat" (Video bei Youtube).

SUMA e.V., der Verein für freien Wissenszugang hat diesen Preis nun bereits zum sechsten Mal vergeben. Thema des Wettbewerbs war "Ethik im digitalen Raum". Der Preisträger hat nach Meinung der Jury das Thema auf besonders kreative, eindringliche und dennoch kurzweilig-verständliche Weise aufgegriffen und umgesetzt.

Preisverleihung anlässlich des SUMA Kongresses 

Übergeben wurde der Preis im Rahmen des Kongresses des SUMA e.V. im Februar 2014 in Hannover. Die Laudatio hielt der Erfinder des MP3-Komprimierverfahrens Karlheinz Brandenburg: "Es wird nicht nur einfach plakativ über den Überwachungsstaat geschimpft", sagte er vor etwa 50 Kongressteilnehmern im Neuen Rathaus der niedersächsischen Landeshauptstadt. "Der Film regt zum Nachdenken an. Eine Million Zuschauer sprechen für sich."

Ziel des SUMA Awards war es diesmal, durch die filmische Perspektive die Öffentlichkeit stärker für das Thema "Ethik im digitalen Raum“ zu sensibilisieren. Das Motto des Vorjahres war "Positionen der Religionsgemeinschaften in der digitalen Welt“.

Das Thema der Kongressveranstaltung war entsprechend "Wege aus der Überwachungskatastrophe". Wissenschaftler, IT-Spezialisten, aber auch Theologen und Pädagogen disktutierten unter anderem mit dem geschäftsführenden SUMA-Vorstand Wolfgang Sander-Beuermann, Andy Müller-Maghun vom Chaos Computer Club und Rafael Capurro, Professor für Informationsethik an der Hochschule der Medien in Stuttgart.

Neue Ausschreibung auch 2014

Auch 2014 möchte der SUMA e.V. einen Preis für einen Kurzfilm vergeben. Zur Bewerbung werden wieder Filmemacher, Filmstudenten oder Projekte, Schüler, Schulprojekte und freie Kunstschaffende eingeladen. Auch wenn das Motto für 2014 noch nicht feststeht, wird es erneut um die filmische Umsetzung von Themen oder Problemfragen der digitalen Gesellschaft gehen.

Eine unabhängige Jury wird wieder über die Preisvergabe entscheiden.

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